Werdegänge
September 2026
Werdegänge - Wege zum Film: Alumnis der Ortweinschule
Ortweinschule Graz
Das neue Format „Werdegänge“ wird gezielt in Städten mit Film- oder Medien(hoch-)schulen veranstaltet. Dafür laden wir drei Filmschaffende aus dem jeweiligen Bundesland ein, die unterschiedliche berufliche Werdegänge – von der Filmakademie, über Fachhochschulen bis hin zur freischaffenden Tätigkeit – präsentieren. In einer anschließenden Fragerunde stehen sie dem Publikum zur Verfügung. Mit diesem Format möchten wir Jugendlichen und jungen Erwachsenen zeigen, wie vielfältig die Einstiegsmöglichkeiten in die Filmbranche sind.
Die erste Edition findet am 23. September in der Ortweinschule Graz (Filmabteilung) statt. Mit dabei sind Luzia Johow, Julia Cantuaria und Andreas Schweighart.
Luzia Johow, geboren 1995 in Österreich, maturierte 2016 an der Ortweinschule Graz (Schwerpunkt Film & MultmediaArt). Anschließend zog sie nach Paris, um bei Nightshift in der Postproduktion zu arbeiten. 2022 schloss sie ihren Bachelor of Arts in Filmschnitt (Michael Hudeceks Klasse) an der Filmakademie Wien ab. 2024 schloss sie ihr Masterstudium in Film (Regie) an der KASK in Gent, Belgien ab. Sie arbeitet im Originalton und schnitt den Kurzfilm „Lullaby“ von Regisseurin Magdalena Chmielewska, der am Max Ophülspreis 2022 zum Besten Kurzfilm gewählt wurde und Teil der Future Frames Karlowy Vary 2022 war. Im Laufe der Jahre drehte sie mehrere Kurzfilme, Musikvideos und einen Dokumentarfilm namens „Bato Nebo“, der auf verschiedenen internationalen Festivals gezeigt wurde (Premiere auf der DocLisboa 2021). Ihr Kurzfilm „Top View of my Brain as a Crime Scene“ feierte seine regionale Premiere auf dem Sarajevo International Film Festival und seine internationale Premiere auf dem Fest (New Directors - New Films) in Espinho, Portugal.
Julia Mirjam Cantuária ist freischaffende, österreichische Drehbuchautorin und ist nach ihrem abgeschlossenen Drehbuchstudium im Bereich "Spielfilm & Serie" auf der Filmakademie Baden-Württemberg nach München gezogen. Ihre Workplace-Comedy-Serie „Schlechte Menschen“ wurde im Auftrag für das ZDF Kleines Fernsehspiel produziert. „Schlechte Menschen“ ist u.a. nominiert für den Grimme Preis 2026. Im Juni 2026 erhielt sie vom FFF Bayern die Treatmentförderung für ihre Kinospielfilm-Idee „Save the Cats!“.
Aktuell schreibt sie an einem abendfüllenden Krimi für den ORF, arbeitet an einer Erotik-Thriller-Serie für einen Sender und adaptiert als Headautorin eine Young Adult Romance-Story einer deutschen Spiegelbestseller Autorin.
Andreas Schweighart absolvierte die Sparte „Film & Multimedia“ an der Ortweinschule und arbeitet heute hauptberuflich als Kameramann und Produktionsassistent in der österreichischen Fernsehindustrie, insbesondere in den Bereichen Nachrichten, Unterhaltung, Dokumentarfilm und Reportage.
Seit seinem 11. Lebensjahr faszinieren ihn die kreativen und technischen Möglichkeiten, die das Medium Film bietet, um Emotionen auszudrücken und Geschichten zu erzählen. Bereits während seiner Ausbildung war er nebenbei selbstständig in der Filmproduktion tätig. Diese Beschäftigung dient ihm heute noch als Ausgleich zu seiner hauptberuflichen Arbeit.
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