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Jahresstipendium Film Salzburg

Jahresstipendium Film Salzburg

October 2026

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Gewinner:innen Jahresstipendium Film & Lebenswelten Förderpreis 2026

DAS KINO Salzburg, 21. Oktober 2026

Wir gratulieren Sophie Huber-Lachner und Reza Rasouli zu den verliehenen Preisen. 

Der Salzburger Regisseurin und Journalistin Sophie Huber-Lachner wurde am 21. Oktober 2026 mit dem Jahresstipendium Film 2026 des Landes Salzburg ausgezeichnet. Das mit 12.000 Euro dotierte Stipendium unterstützt ihr aktuelles Filmprojekt „Buntspecht“ und würdigt ihr kontinuierliches Schaffen im Bereich regionaler Filmkultur.

Sophie Huber-Lachner wuchs in Ebensee am Traunsee auf und absolvierte Ausbildungen in Multimedia Art mit Schwerpunkt Film und Video an der Fachhochschule Salzburg sowie Film Studies am Southampton Institute in Großbritannien; zudem promovierte sie am Center for ICT & Society der Universität Salzburg. Beruflich war sie unter anderem als Produktionsassistentin bei Fischerfilm in Wien sowie als Kamerafrau und Cutterin für das Landesmedienzentrum Salzburg tätig. Seit 2008 arbeitet sie selbständig als Filmemacherin und entwickelt eigene kurze und mittellange Dokumentarfilmprojekte; 2023 übernahm sie die operative Geschäftsführung des Freien Fernsehens Salzburg FS1 und leitet dort die Bereiche Programm, Produktion und Ausbildung.

Reza Rasouli erhielt am gleichen Abend den “Lebenswelten-Förderpreis” der Arbeiterkammer Salzburg, dotiert mit 1000 Euro. Reza Rasouli ist ein iranischer Filmemacher und Drehbuchautor, der seit 2019 in Wien lebt. Nach einem Bachelorstudium in Regie absolviert er derzeit sein Masterstudium an der Filmakademie Wien. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine zurückhaltende, beobachtende Filmsprache, reduzierte Performances und den bewussten Verzicht auf Melodramatik aus. Seine Kurzfilme liefen unter anderem beim Clermont-Ferrand International Short Film Festival, beim Palm Springs International ShortFest und beim Short Shorts Film Festival & Asia. Night of Passage wurde mit dem First Steps Award ausgezeichnet und erhielt zudem mehrere Publikums- und Jurypreise in Europa.

Jurybegründung: Found & Lost

Lange Tage, längere Nächte. Eine Welt, die bunt und grau zugleich erscheint. Mittendrin ein Protagonist, der in ein moralisches Dilemma gerät. Der diesjährige Filmpreis der Arbeiterkammer wird einem Stoff verliehen, der uns nicht nur in eine Arbeitswelt eintauchen lässt, sondern bildstark und dramaturgisch fesselnd auch eine Lebensrealität porträtiert. Als Publikum erleben wir einen Protagonisten, der zwischen alten Gewohnheiten und modernen Lebensstilen, alter und neuer Heimat, zwischen Tag und Nacht, seinen Weg finden muss. Dabei geht der Film über das handwerklich einwandfreie visuelle Erzählen hinaus und lässt uns seine Hauptfigur hautnah kennenlernen und mit ihr mitfühlen. Der Lebenswelten-Filmpreis der Arbeiterkammer Salzburg wird dem Kurzfilm Found & Lost von Reza Rasouli verliehen. Die Jury gratuliert zum hervorragenden Film.

Die Jury gratuliert zur Auszeichnung und bedankt sich für diesen bildstarken Einblick in eine sowohl bekannte als auch fremde Lebens- und Arbeitswelt.

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